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Johann Sebastian Bach - Johannespassion

und der Prozess um die Märtyrer des Widerstandes vor dem Volksgerichtshof 1945

Dresdner Kapellknaben, Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle, Solisten der Dresdner Kapellknaben, Jan Jerlitschka (Altus), Berthold Possemeyer (Bass), Markus Flaig (Bass), Alexander Schafft (Tenor), Andreas Mach, Till Krabbe, Klaus Mertes SJ

Konzeption & Regie: Till Krabbe

Leitung: Christian J. Bonath


14. Juni 2026

15:30 Uhr Einlassbeginn

16:00 Uhr Konzertbeginn

Der Eintitt ist frei, eine Spende wird erbeten.

2024 feierten die Kapellknaben eine Premiere und das passend zum Jubiläum: 300 Jahre nach der Uraufführung von Bachs Johannespassion (BWV 245) sang der Chor das Werk erstmals. 2025 erklang die Johannespassion erneut, allerdings in der Fassung von 1725. 2026 gehen die Kapellknaben nun ganz neue Wege. 

Die Aufführung wird an mehreren Stellen von szenischen Lesungen unterbrochen, in denen der Bachschen Musik der Prozess vor dem Volksgerichtshof im Januar 1945 gegen die Märtyrer Alfred Delp und Helmuth James Graf von Moltke gegenübergestellt wird. Beide Prozesse, der vor rund 2.000 Jahren in Jerusalem und der vor 81 Jahren in Berlin, endeten mit dem Todesurteil und der Hinrichtung. Die Idee, beide Ereignisse zu verknüpfen, hatte seinen Ursprung im Aufsatz „Ökumene der Märtyrer “ des Jesuitenpaters Klaus Mertes. 

Jesus gegen Pontius Pilatus in der Johannespassion und Delp sowie Graf von Moltke gegen Roland Freisler, dem berüchtigten Präsidenten des  Volksgerichtshofs, in den Lesungen: Bei dieser Gegenüberstellung unter der Regie von Till Krabbe wird die biblische Passion noch nahbarer.

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